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Meine Bahn

Allgemeines

Seit Anfang 2003 bin ich wie etliche andere stolzer Besitzer einer Carrera-Bahn: Mille Miglia 2 aus der Evolution-Serie von Carrera.

Vorangegangen war ein längerer Entscheidungsweg, denn bekanntlich gibt es mehrere Systeme am Markt. Die Wahl auf Carrera selbst fiel recht schnell, aber vorerst war eine Bahn aus der Exclusiv-Serie der Favorit. Nachdem ich allerdings feststellen musste, dass die kleineren Fahrzeuge der Evolution-Reihe weiter verbreitet sind und die Bahn auch nicht notwendigerweise die Randstreifen benötigt, erfolgte die Entscheidung für die Mille Miglia 2 (mit einem Aston Martin DB 3 ’53 und einem Jaguar D-Type ’57). Zudem gibt auch Fahrzeuge und Zubehör anderer Hersteller in passendem Massstab für diese Bahn. (Und manche Fahrzeuge anderer Anbieter sind außerdem detailgetreuer.)

Neben der eigentlich Startpackung mit den beiden wirklich schönen Autos erstand ich zudem die beiden Schienen mit der Engstelle, die Erweiterungspackung mit den beiden Kreuzungen sowie zusätzlichen Geraden und Kurven und den Mercedes 300 SLR „Mille Miglia“. Und nicht zu vergessen: ein Rundenzähler!

Nach und nach sind diverse Schnienen hinzugekommen, um eine Runde in etwa 10 Sekunden fahren zu können. Hinzugekaufte Schienenteile waren 30 Grad-Kurven, um kleinere Kurven und auch 90 Grad-Kurven bauen zu können, Ausgleichsgeraden (1/4- und 1/3-Gerade), Geraden für weniger kurvenreiche Strecken und 30 Grad-Kurven mit einem größeren Radius. Zu den drei Fahrzeugen haben sich dann noch ein Jaguar D-Type „Mille Miglia 2001“ und ein Ferrari 166/212 MM „Mille Miglia ’52“ gesellt. Am liebsten wäre mir allerdings auch noch ein Porsche 356 B und ein Mercedes 300 SL (nicht notwendigerweise von Carrera).

Im Jahr 2004 konnten wir nicht widerstehen und haben noch einmal erweitert. Eigentlich sollten es nur – ausnahmsweise – zwei modernere Autos sein. Da die Preisdifferenz zu einer passenden Startpackung relativ gering ist und zusätzlich Erweiterungs- und Ersatzteile bringt, wurde die Packung „Dream Cars“ dazugekauft.

Vorab ein Wort zu den bisherigen Erfahrungen: Das Schienenmaterial ist gut, die Autos aus dem Startset auch. Der nachgekaufte Mercedes 300 SLR ist allerdings nicht ganz so gut, da im Gegensatz zu den beiden anderen Fahrzeugen der Magnet anders angebracht ist, so dass das Auto wesentlich stärker driftet. Die beiden Autos aus dem Jahrgang 2003 haften durch den Zusatzmagneten quasi auf den Schienen und lassen sich daher gerade von Anfängern besser fahren. Der Rundenzähler ist ausreichend flexibel, hat allerdings auch so hin und wieder seine Macken (und wurde bereits ausgetauscht). Teile wie Schleiferbürsten oder Fahrbahnverriegelungen sind Verschleißteile und müssen hin und wieder erneuert werden. Die Packung des Jahres 2004 brachte zusätzlich einige Änderungen. Die Verarbeitung ist leider noch immer nicht 100%ig, denn ein Regler musste erst aufgeschraubt und die Kontakte zurechtgebogen werden. Eine einfache Korrektur. Die Farben der Leitplanken haben sich geändert, das alte und das neue System passen nicht mehr zusammen. Aber die neuen Halterungen sind wesentlich besser geworden. Und die Start- und Ziellinie auf der Anschlußschiene ist auch überaus praktisch. Insgesamt bleibt ein positives Urteil. Nicht umsonst war es mein Wunsch, die Bahn weiter auszubauen.

(Wenn ich mir allerdings etwas wünschen dürfte, dann wäre doch eine Qualitätsverbesserung insbesondere bei elektronischen Teilen erstrebenswert und auch eine ausführlichere technische Beschreibung der Artikel. Den Packungen beiliegende Beschreibungen machen zudem vielfach den Eindruck, nur an das jüngere Publikum gerichtet zu sein und ich empfinde sie als nützlich, aber doch etwas oberflächlich. Ach ja, und da wären dann noch Teile, von denen es schön wäre, wenn es sie gäbe. Insbesondere seien in diesem Zusammenhang eine Start- und Zielgerade und eine gut handhabbare Zusatzstromversorgung.)

Das soll aber alles nicht das Thema dieser Seite sein, sondern vielmehr die Streckenplanung.

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